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<title>Okular</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Okular</span></h1>
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<p>Ein <b>Okular</b> ist der augenseitig (lateinisch <i>oculus</i> = Auge) optisch wirksame Teil eines <a href="Optisches_System" class="mw-redirect" title="Optisches System">optischen Systems</a>, wie zum Beispiel eines <a href="Prismenfernglas" class="mw-redirect" title="Prismenfernglas">Fernglases</a>, <a href="Fernrohr" title="Fernrohr">Fernrohrs</a>, <a href="Teleskop" title="Teleskop">Teleskops</a> oder <a href="Lichtmikroskop" title="Lichtmikroskop">Lichtmikroskops</a>. Ein Okular besteht aus einer einzelnen <a href="Linse_(Optik)" title="Linse (Optik)">Linse</a> oder aus einem Linsensystem. Ein objektseitiger optischer Teil heißt entsprechend <a href="Objektiv_(Optik)" title="Objektiv (Optik)">Objektiv</a>. Es kann sich aber, wie beispielsweise bei einem <a href="Elektronischer_Sucher" title="Elektronischer Sucher">elektronischen Sucher</a>, auch um einen <a href="Bildschirm" title="Bildschirm">Bildschirm</a> handeln, der mit einem Okular betrachtet wird.
</p><p>Die Funktion des Okulars ist in der Regel, ein <a href="Reelles_Bild" title="Reelles Bild">reelles Zwischenbild</a> einer optischen Abbildung für das menschliche Auge <a href="Virtuelles_Bild" title="Virtuelles Bild">virtuell abzubilden</a>. Dazu wird das Zwischenbild ins Unendliche projiziert, so dass das virtuelle Bild für ein auf Unendlich <a href="Akkommodation_(Auge)" title="Akkommodation (Auge)">akkommodiertes</a> Auge zu beobachten ist. Im <a href="Fernrohr#Galilei-Fernrohr" title="Fernrohr">Teleskop nach Galilei</a> befindet sich das Okular noch vor der Brennebene des Objektivs, so dass kein reelles Zwischenbild entsteht.
</p><p>In der afokalen Fotografie benutzt man spezielle Projektionsokulare, die auf eine Abbildung in endlichem Abstand optimiert sind, zur Projektion des Bilds auf einen Film oder Kamerachip.
</p><p>Die <a href="Austrittspupille" class="mw-redirect" title="Austrittspupille">Austrittspupille</a> (AP) eines optischen Systems sollte auf die <a href="Eintrittspupille" class="mw-redirect" title="Eintrittspupille">Eintrittspupille</a> (EP) des <a href="Wirbeltierauge#Das_menschliche_Auge" title="Wirbeltierauge">Auges</a> abgestimmt sein. Idealerweise ist ihre Größe nicht größer als die der Eintrittspupille, da sonst Licht verschenkt wird, weil das austretende Lichtbündel nur teilweise ins Auge gelangt. Außerdem sollte die Austrittspupillenschnittweite (der Augenabstand) des Okulars groß genug sein, dass die Augenpupille an dieser Stelle positioniert werden kann. Ältere Okular-Konstruktionen erlaubten keine vollständige Anpassung an das Auge. Entweder lag die Austrittspupille zu dicht hinter der letzten Linse, so dass sie für Brillenträger ungeeignet waren oder sie machten keine vollständige <a href="Chromatische_Aberration" title="Chromatische Aberration">Farbkorrektur</a>. Fest eingebaute Okulare erlauben häufig einen <a href="Dioptrienausgleich" title="Dioptrienausgleich">Dioptrienausgleich</a> zur Anpassung der variierenden Brechkräfte der Augen verschiedener Betrachter an das Okular.
</p><p>Als Nebeneffekt werden bei kleiner Austrittspupille (kurze Brennweite) die im Strahlengang befindlichen Inhomogenitäten des Auges besonders deutlich auf die Netzhaut projiziert. Diese entoptischen Phänomene können in <a href="Mouches_volantes" title="Mouches volantes">Mouches volantes</a> oder <a href="Skotom" title="Skotom">Skotom</a> unterschieden werden.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bestandteile">Bestandteile</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Augenmuschel">Augenmuschel</h3></div>
<p>Die meisten Okulare haben auf der Kante der Augenseite einen Gummiring, der oft auch zurückgeklappt werden kann. Er hat zwei Zwecke: Er verhindert das Eindringen von Streulicht, welches die Beobachtung stört und er hilft durch seine Berührung den Kopf ruhig zu halten. Teilweise sind diese Augenmuscheln asymmetrisch ausgeführt, um die Außenseite des Auges noch besser vor Streulicht zu schützen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Feldblende">Feldblende</h3></div>
<p>Die <a href="Blende_(Optik)#Feldblende" title="Blende (Optik)">Gesichtsfeldblende</a> eines Okulars liegt in der Brennebene des Objektivs und begrenzt damit die Größe des durch das Okular betrachteten Bilds. Je nach Konstruktion des Okulars liegt die Feldblende vor oder innerhalb der Optik des Okulars. Bei einfachen Okulardesigns wie den gängigen Kellner, Plössl oder Erfle-Okularen oder deren Abwandlungen liegt die Feldblende vor den Linsen des Okulars. Dabei ist die Feldblende meist als Ring in der Okularsteckhülse ausgeführt und (vom Objektiv aus gesehen) vor den Linsen des Okulars sichtbar. Die Feldblende dient zum einen dazu, Bildbereiche zu kaschieren, in denen Abbildungsfehler des Okulars vorliegen, und zum anderen, den Einfall von Streulicht aus diesen Bereichen ins Linsensystem des Okulars zu verhindern. Wenn die Feldblende eines Okulars entfernt wird, kann sich das <b>Gesichtsfeld</b> vergrößern. Der Rand des vergrößerten Gesichtsfeldes wird dann allerdings durch <a href="Vignettierung" title="Vignettierung">Vignettierung</a> abgedunkelt und meist nicht mehr scharf begrenzt sein. Um bei im Verhältnis zum Steckdurchmesser langbrennweitigen Okularen das maximale Gesichtsfeld zu erreichen, wird die Feldblende gelegentlich vom Hersteller weggelassen und somit die Steckhülse als Feldblende verwendet. Die maximale Größe der Feldblende ergibt sich bei dieser Konstruktion aus dem <a href="#Steckmaß_bzw._Durchmesser">Steckmaß</a> abzüglich der doppelten Materialdicke der Steckhülse. Dabei muss aber bereits Vignettierung am Gesichtsfeldrand in Kauf genommen werden, da der Lichtkegel vom Objektiv konisch verläuft, und der äußere Bereich des Lichtkegels dann bereits abgeschnitten wird.
Moderne Okularentwürfe seit dem Nagler-Okular besitzen eine Feldblende, die innerhalb des Okulars sitzt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Filtergewinde">Filtergewinde</h3></div>
<p>Auf der Feldseite fast aller Okulare in den Größen 1,25 und 2 Zoll befindet sich auf der Innenseite am vorderen Ende der Steckhülse ein <a href="Filtergewinde" title="Filtergewinde">Filtergewinde</a>, welches Filteradapter aufnehmen kann. Auch kann dort eine <a href="Barlow-Linse" class="mw-redirect" title="Barlow-Linse">Barlow-Linse</a> ohne deren hintere Steckhülse eingeschraubt werden. Dies verringert den Verlängerungsfaktor der Brennweite, da der Abstand zum Okular nun viel geringer ist als vorgesehen. So kann man mit der <a href="Feldlinse" title="Feldlinse">Feldlinse</a> einer Barlow mit 2-facher Vergrößerung einen Faktor von ca. 1,4-fach erreichen.
</p><p>Da es jedoch keinen wirklichen Standard im Gewindedurchmesser und mehr noch in der Gewindesteigung gibt, kann es manchmal passieren, dass ein Filter oder sonstiges Zubehör nicht passt oder sich nur ca. 1 bis 2 Umdrehungen weit aufschrauben lässt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Steckhülse"><span id="Steckh.C3.BClse"></span>Steckhülse</h3></div>
<p>Die Steckhülse ist der feldseitige, vordere Teil des Okulars. Die Steckhülse verschwindet idealerweise vollständig im Okularauszug und wird dort von einer oder zwei Rändelschrauben oder von einem Klemmring gehalten. Die Außenseite der Steckhülse ist glatt, um ein klemmarmes Tauschen des Okulars zu ermöglichen. Die Innenseite hingegen ist absichtlich rau; Oft ist sie durchgängig mit dem Filtergewinde versehen und sie ist mit matter schwarzer Farbe abgedunkelt. Beide Maßnahmen verringern das immer entstehende <a href="Streulicht" title="Streulicht">Streulicht</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Befestigung_am_Teleskop:_Okularauszug">Befestigung am Teleskop: Okularauszug</h3></div>
<p>Der <a href="Okularauszug" title="Okularauszug">Okularauszug</a> nimmt das Okular eines Teleskops auf. Er ist am <a href="Fernrohr#Aufbau_und_Funktionsweise" title="Fernrohr">Tubus</a> eines Teleskops dort angebracht, wo das gebündelte Licht seinen <a href="Fokus" title="Fokus">Brennpunkt</a> hat und aus dem Teleskop austritt. Beim <a href="Newton-Teleskop" class="mw-redirect" title="Newton-Teleskop">Newton-Teleskop</a> ist dies oben seitlich am Tubus, beim <a href="Cassegrain-Teleskop" title="Cassegrain-Teleskop">Cassegrain-Teleskop</a> und bei <a href="Fernrohr" title="Fernrohr">Fernrohren</a> am hinteren Ende. In den Okularauszug werden die Okulare eingesteckt. An einem Stellrad kann man dann das Okular fokussieren, so dass die ggf. virtuelle Feldebene des Okulars mit der Brennebene des Teleskops übereinstimmt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Eigenschaften">Eigenschaften</h2></div>


<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Auflagemaß"><span id="Auflagema.C3.9F"></span>Auflagemaß</h3></div>
<p>Das <a href="Auflagema%C3%9F" title="Auflagemaß">Auflagemaß</a> ist der Abstand von der Auflagefläche des Okulars zu seiner ggf. virtuellen <a href="Blende_(Optik)#Feldblende" title="Blende (Optik)">Feldebene</a>. Okulare unterschiedlicher Hersteller bzw. Typs haben unterschiedliche Auflagemaße. In der Praxis bedeutet dies, dass nach einem Wechsel des Okulars die Schärfe neu eingestellt werden muss. Dafür ist ein ausreichender <a href="Backfokus_(Astronomie)" title="Backfokus (Astronomie)">Backfokus</a> notwendig.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Augenabstand">Augenabstand</h3></div>
<p>Der Augenabstand eines Okulars ist, abweichend von der <a href="Augenabstand" title="Augenabstand">Definition in der Augenoptik</a>, die Entfernung entlang der optischen Achse zwischen dem Schnittpunkt aller austretenden Bündel paralleler Strahlen (Austrittspupillenschnittweite) und der Augenlinse des Okulars.
</p><p>Bei sehr geringem Augenabstand können z.&nbsp;B. Brillenträger mit aufgesetzter Brille nicht mehr das volle Bild des Okulars überblicken. Auch können bei Okularen mit geringem Augenabstand die Wimpern die Augenlinse berühren und verunreinigen. Ein zu großer Augenabstand macht es jedoch schwierig den Kopf ruhig zu halten, da der Kontakt zum Okular verloren gehen kann und das Bild bei der geringsten Bewegung des Betrachters hin und her wandert. Einige Okulare bieten daher eine Verstellmöglichkeit an; es kann der hintere Okularrand herausgedreht werden, so dass das Auge das Okular berühren kann.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Brennweite">Brennweite</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Brennweite" title="Brennweite">Brennweite</a></i></div>
<p>Die Brennweite eines Okulars (Formelzeichen: <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle f_{\mathrm {O} kular}}">
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Sie wird in <a href="Millimeter" class="mw-redirect" title="Millimeter">Millimetern</a> angegeben und bestimmt zusammen mit der Brennweite des Objektivs die Vergrößerung des optischen Gerätes, in dem es verwendet wird.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Feldblendendurchmesser">Feldblendendurchmesser</h3></div>
<p>Der Feldblendendurchmesser (Formelzeichen, meist: <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle d}">
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</p><p>Bei Okulardesigns, bei denen kein reelles Zwischenbild existiert, oder es zwischen den Linsen des Okulars liegt, wie bspw. Huygens- und Mittenzwey-Okularen, entspricht der Feldblendendurchmesser nicht notwendigerweise dem physischen Durchmesser einer realen Blende, sondern dem des zugehörigen virtuellen Zwischenbilds.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Scheinbares_Gesichtsfeld">Scheinbares Gesichtsfeld</h3></div>
<p>Das scheinbare Gesichtsfeld (Formelzeichen: <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle sGF}">
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</p><p>Das scheinbare Gesichtsfeld bestimmt, wie „tunnelartig“ der Blick durch das optische Instrument ist. Ein großes Gesichtsfeld lässt den Beobachter scheinbar tiefer ins Bild eindringen, weil es am Rand Objekte abbildet, die bei einem kleineren Gesichtsfeld abgeschnitten wären. Ab einem Gesichtsfeld von ca. 60° spricht man von einem Weitwinkelokular. Derzeit sind für Amateur-Teleskope Okulare mit Gesichtsfeldern von ca. 30° bis 120° verfügbar.
</p><p>Bei einem Okular der Brennweite <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle F}">
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</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/545fd099af8541605f7ee55f08225526be88ce57.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.741ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle F}" loading="lazy"></span> und einem Feldblendendurchmesser <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle d}">
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</mrow>
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</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/e85ff03cbe0c7341af6b982e47e9f90d235c66ab.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.216ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle d}" loading="lazy"></span> gilt – unter der Annahme einer verzeichnungsfreien Abbildung:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \tan {\frac {sGF}{2}}={\frac {d}{2\cdot F}}}">
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<mi>s</mi>
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<mn>2</mn>
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</mfrac>
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</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/3a8c182e6c84ba1194ad90e4b94499ef9f7f7d0c.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -1.838ex; width:17.758ex; height:5.343ex;" alt="{\displaystyle \tan {\frac {sGF}{2}}={\frac {d}{2\cdot F}}}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Steckmaß_bzw._Durchmesser"><span id="Steckma.C3.9F_bzw._Durchmesser"></span>Steckmaß bzw. Durchmesser</h3></div>

<p>Das Steckmaß ist der Außendurchmesser der Steckhülse des Okulars. Dieses Maß wird in <a href="Zoll_(Einheit)" title="Zoll (Einheit)">Zoll</a> angegeben. Üblich sind in der Amateurastronomie drei Steckmaße:
</p>
<ul><li>0,96″, ist entweder von einem sehr einfachen Teleskop der untersten Preisklasse oder veraltet,</li>
<li>1,25″, ist ein sehr verbreitetes Maß; es wird häufig für Okulare mit geringeren Brennweiten eingesetzt. Die Grenze hängt vom Okulardesign ab, bspw. bei Okularen im Plössl-Design bis 32&nbsp;mm, im Erfle-Design bis 25&nbsp;mm,</li>
<li>2″, ist ein Steckmaß für Okulare, üblicherweise mit besonders langer Brennweite ab 28&nbsp;mm und höher.</li></ul>
<p>Bei Okularauszügen mit 2″-Steckmaß liegt dem Okularauszug häufig ein Adapter zur Reduzierung auf 1,25&nbsp;Zoll bei.
</p><p>Bei einem Steckmaß von 1,25 Zoll beträgt der Innendurchmesser der Steckhülse ca. 30&nbsp;mm; dies ist gleichzeitig die maximal mögliche <a href="Blende_(Optik)#Feldblende" title="Blende (Optik)">Feldblende</a> bei diesem Steckmaß. Da mit längerer Brennweite die zum Erzielen eines bestimmten scheinbaren Gesichtsfeldes nötige Feldblende auch immer größer wird, begrenzt der Innendurchmesser sinnvolle Okularbrennweiten auf die oben erwähnten 32&nbsp;mm (ausgehend von einem minimalen erwünschten scheinbaren Gesichtsfeld von 50°). Ein Plössl mit 40&nbsp;Millimetern Brennweite kann allerdings sinnvoll eingesetzt werden, wenn bei einer kürzeren Brennweite die damit an einem Teleskop erzielbare Austrittspupille für ein Objekt geringer Flächenhelligkeit zu klein würde.
</p><p>Vereinzelt findet man noch Okulare mit 31&nbsp;mm Steckhülsendurchmesser, dem alten deutschen Steckmaß.
</p><p>Spektive und einige ältere Teleskope haben Schraubanschlüsse statt Stecksysteme.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Eigenschaften_von_Okularen_im_Zusammenhang_mit_einem_Objektiv">Eigenschaften von Okularen im Zusammenhang mit einem Objektiv</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Austrittspupille">Austrittspupille</h4></div>

<p>Die <a href="Austrittspupille" class="mw-redirect" title="Austrittspupille">Austrittspupille</a> (AP) ist ein Maß für die scheinbare Größe des Abbildes der <a href="Blende_(Optik)#Aperturblende" title="Blende (Optik)">Aperturblende</a> im Schärfepunkt. Ist die Austrittspupille des Okulars größer als die Öffnung der <a href="Iris_(Auge)" title="Iris (Auge)">Iris</a> des eigenen <a href="Auge" title="Auge">Auges</a>, so geht „Licht verloren“, weil nicht alles Licht, das vom Objektiv gesammelt wird, in das Auge fallen kann. Ist die AP zu klein, begrenzt die Beugung an der Austrittspupille das Auflösungsvermögen des optischen Systems. Man spricht dann von einer „leeren Vergrößerung“, weil der nominale Vergrößerungsfaktor des optischen Systems größer ist als der kleinste Vergrößerungsfaktor, bei dem das gleiche Auflösungsvermögen erreicht wird. Bei einer zu geringen Austrittspupille des Okulars werden die Beugungserscheinungen durch die geringe AP dominant gegenüber der Bildinformation im <a href="Ortsraum" title="Ortsraum">Ortsraum</a>. Die minimal sinnvolle AP liegt bei rund 0,5&nbsp;mm.
</p><p>Die Eintrittspupille des menschlichen Auges ist die maximale Öffnung der Iris und sie lässt im Alter nach. So haben Kinder noch eine Eintrittspupille von ca. 8&nbsp;mm, Erwachsene um die 40 Jahre häufig nur noch eine EP von 6&nbsp;mm.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Vergrößerung"><span id="Vergr.C3.B6.C3.9Ferung"></span>Vergrößerung</h4></div>
<p>Je kleiner die Brennweite des Okulars, bzw. je größer die Brennweite des Objektivs, sind, desto höher ist die optische <a href="Vergr%C3%B6%C3%9Ferung_(Optik)" title="Vergrößerung (Optik)">Vergrößerungswirkung</a> des Systems. Hat ein <a href="Teleskop" title="Teleskop">Teleskop</a> zum Beispiel eine Brennweite von 2000&nbsp;mm und das Okular von 20&nbsp;mm, so ergibt sich eine Vergrößerung von 100× (einhundertfach). Für die Vergrößerungsberechnung ergibt sich diese Formel:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle V={\frac {f}{F}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>V</mi>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>f</mi>
<mi>F</mi>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle V={\frac {f}{F}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/a2642fec9c885c7de73b5fd1bc627e6123074815.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -1.838ex; width:7.463ex; height:5.343ex;" alt="{\displaystyle V={\frac {f}{F}}}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<p>Mit <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle V}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>V</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle V}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/af0f6064540e84211d0ffe4dac72098adfa52845.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.787ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle V}" loading="lazy"></span> als Maß für die Vergrößerung und <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle f}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>f</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle f}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/132e57acb643253e7810ee9702d9581f159a1c61.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:1.279ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle f}" loading="lazy"></span> der Objektiv- und <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle F}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>F</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle F}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/545fd099af8541605f7ee55f08225526be88ce57.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.741ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle F}" loading="lazy"></span> der Okularbrennweite.
</p><p>Ist die Brennweite nicht bekannt, da z.&nbsp;B. keine Angaben auf dem Okular zu finden sind, kann sie ermittelt werden. Benötigt wird dazu:
</p>
<ul><li>die Eintrittspupille <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle EP}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>E</mi>
<mi>P</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle EP}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/52d79b2f9c90d9b172286e9e2be6dea3ff62e05d.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:3.521ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle EP}" loading="lazy"></span> des Instruments. Bei Teleskopen ist dies der freie Durchmesser der Frontlinse bzw. des Hauptspiegels.</li>
<li>Die Austrittspupille <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle AP}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>A</mi>
<mi>P</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle AP}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/0c5ad98caec3c0a2b988d988be2c78cd0dbfe442.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:3.489ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle AP}" loading="lazy"></span> (<a href="Austrittspupille#Ermitteln_der_Größe_der_Austrittspupille" class="mw-redirect" title="Austrittspupille">Messen der AP</a>)</li>
<li>und die <a href="Brennweite" title="Brennweite">Brennweite</a> <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle f}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>f</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle f}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/132e57acb643253e7810ee9702d9581f159a1c61.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:1.279ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle f}" loading="lazy"></span> des Instruments.</li></ul>
<p>Alle Angaben in derselben <a href="L%C3%A4ngeneinheit" class="mw-redirect" title="Längeneinheit">Längeneinheit</a>, üblich sind Millimeter.
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle V={\frac {f}{F}}={\frac {EP}{AP}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>V</mi>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>f</mi>
<mi>F</mi>
</mfrac>
</mrow>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<mi>E</mi>
<mi>P</mi>
</mrow>
<mrow>
<mi>A</mi>
<mi>P</mi>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle V={\frac {f}{F}}={\frac {EP}{AP}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/1fa5ad887362f455c3669434b2cc802c7b02d62a.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.005ex; width:14.918ex; height:5.509ex;" alt="{\displaystyle V={\frac {f}{F}}={\frac {EP}{AP}}}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Wahres_Gesichtsfeld_bzw._Sehfeldzahl">Wahres Gesichtsfeld bzw. Sehfeldzahl</h4></div>
<p>Das wahre Gesichtsfeld (Formelzeichen: <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle wGF}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>w</mi>
<mi>G</mi>
<mi>F</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle wGF}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/cda18f060782fb0effa8ff453266e6194b2b373e.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:5.232ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle wGF}" loading="lazy"></span>) wird in Winkelgrad gemessen und gibt bei Teleskopen den Winkeldurchmesser des beobachtbaren Objekts aus Sicht des Beobachters an. In der <a href="Lichtmikroskop" title="Lichtmikroskop">Lichtmikroskopie</a> wird die Größe des Objektfelds mit der <a href="Sehfeldzahl" title="Sehfeldzahl">Sehfeldzahl</a>, gemessen in <a href="Meter" title="Meter">Millimeter</a> angegeben.
</p><p>An einem Objektiv der Brennweite <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle f}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>f</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle f}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/132e57acb643253e7810ee9702d9581f159a1c61.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:1.279ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle f}" loading="lazy"></span> mit einem Okular der Brennweite <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle F}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>F</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle F}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/545fd099af8541605f7ee55f08225526be88ce57.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.741ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle F}" loading="lazy"></span> ist der Zusammenhang zwischen dem scheinbaren Gesichtsfeld <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle sGF}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>s</mi>
<mi>G</mi>
<mi>F</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle sGF}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/1c17c7c77b42875790e01e4fe225013e6078a806.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:4.658ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle sGF}" loading="lazy"></span> dem wahren Gesichtsfeld:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \tan {\frac {sGF}{2}}={\frac {f}{F}}\cdot \tan {\frac {wGF}{2}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>tan</mi>
<mo>⁡<!-- ⁡ --></mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<mi>s</mi>
<mi>G</mi>
<mi>F</mi>
</mrow>
<mn>2</mn>
</mfrac>
</mrow>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>f</mi>
<mi>F</mi>
</mfrac>
</mrow>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mi>tan</mi>
<mo>⁡<!-- ⁡ --></mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<mi>w</mi>
<mi>G</mi>
<mi>F</mi>
</mrow>
<mn>2</mn>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \tan {\frac {sGF}{2}}={\frac {f}{F}}\cdot \tan {\frac {wGF}{2}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/df9ddd47e0a673202279d6a1295c0663092b91f4.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -1.838ex; width:26.41ex; height:5.343ex;" alt="{\displaystyle \tan {\frac {sGF}{2}}={\frac {f}{F}}\cdot \tan {\frac {wGF}{2}}}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<p>Bei kleinen Winkeln, also für Objekte nahe der optischen Achse gilt <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle x\approx \tan x}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>x</mi>
<mo>≈<!-- ≈ --></mo>
<mi>tan</mi>
<mo>⁡<!-- ⁡ --></mo>
<mi>x</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle x\approx \tan x}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/a1b5de7591cc7b35c2470530b0c6892291d67e68.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:9.505ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle x\approx \tan x}" loading="lazy"></span>, ist daher die Vergrößerung des Systems <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle V}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>V</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle V}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/af0f6064540e84211d0ffe4dac72098adfa52845.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.787ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle V}" loading="lazy"></span>:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle V={\frac {sGF}{wGF}}\approx {\frac {f}{F}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>V</mi>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<mi>s</mi>
<mi>G</mi>
<mi>F</mi>
</mrow>
<mrow>
<mi>w</mi>
<mi>G</mi>
<mi>F</mi>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
<mo>≈<!-- ≈ --></mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>f</mi>
<mi>F</mi>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle V={\frac {sGF}{wGF}}\approx {\frac {f}{F}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/d2ae5fb4ee123b53b1f8f7df44aa6df98e93ce3a.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.005ex; width:16.629ex; height:5.509ex;" alt="{\displaystyle V={\frac {sGF}{wGF}}\approx {\frac {f}{F}}}" loading="lazy"></span>.</dd></dl>
<p>Bei großen Winkeln gilt dagegen der Zusammenhang:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle sGF=2\cdot \arctan \left({\frac {f}{F}}\cdot \tan {\frac {wGF}{2}}\right)\;.}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>s</mi>
<mi>G</mi>
<mi>F</mi>
<mo>=</mo>
<mn>2</mn>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mi>arctan</mi>
<mo>⁡<!-- ⁡ --></mo>
<mrow>
<mo>(</mo>
<mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>f</mi>
<mi>F</mi>
</mfrac>
</mrow>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mi>tan</mi>
<mo>⁡<!-- ⁡ --></mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<mi>w</mi>
<mi>G</mi>
<mi>F</mi>
</mrow>
<mn>2</mn>
</mfrac>
</mrow>
</mrow>
<mo>)</mo>
</mrow>
<mspace width="thickmathspace"></mspace>
<mo>.</mo>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle sGF=2\cdot \arctan \left({\frac {f}{F}}\cdot \tan {\frac {wGF}{2}}\right)\;.}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/6715b40432117d57267dcf1b6319cdea7b2add6e.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.505ex; width:35.848ex; height:6.176ex;" alt="{\displaystyle sGF=2\cdot \arctan \left({\frac {f}{F}}\cdot \tan {\frac {wGF}{2}}\right)\;.}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<p>Alternativ ergibt sich das wahre Gesichtsfeld <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle wGF}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>w</mi>
<mi>G</mi>
<mi>F</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle wGF}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/cda18f060782fb0effa8ff453266e6194b2b373e.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:5.232ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle wGF}" loading="lazy"></span> aus dem Durchmesser <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle d}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>d</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle d}</annotation>
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</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/e85ff03cbe0c7341af6b982e47e9f90d235c66ab.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.216ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle d}" loading="lazy"></span> der Feldblende und der Brennweite <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle f}">
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</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle {\text{wGF}}=2\cdot \arctan {\frac {d}{2\cdot f}}}">
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<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Okulartypen">Okulartypen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Einlinsige_Okulare">Einlinsige Okulare</h3></div>
<p>Bei einlinsigen Okularen ist die Qualität der Abbildung und das <a href="Bildfeld" class="mw-redirect" title="Bildfeld">Bildfeld</a> durch die Abbildungsfehler einer Einzellinse beschränkt. Insbesondere ist die Korrektur des <a href="Dispersion_(Physik)" title="Dispersion (Physik)">dispersionsbedingten</a> Farbfehlers und der Bildfeldkrümmung nur durch eine Kombination von mindestens zwei Linsen möglich
</p>


<ul><li><b>Galilei-Okular</b><br>Das Galilei-Okular besteht aus nur einer <a href="Bikonkav" class="mw-redirect" title="Bikonkav">bikonkaven</a> Einzellinse und erlaubt keine Pupillenabbildung (und daher auch kein Fadenkreuz). Es wurde als erstes praktisch realisiert (1608 in Holland) und von Galilei nacherfunden. Es wird heute überwiegend in geringwertigen Geräten eingesetzt oder, wie beispielsweise beim <a href="Galilei-Fernrohr" class="mw-redirect" title="Galilei-Fernrohr">einfachen Operngläsern</a>, um bei geringer Vergrößerung ein aufrechtes Bild zu erhalten.</li></ul>

<ul><li><b>Kepler-Okular</b><br>Das Kepler-Okular besteht aus einer einfachen bikonvexen oder plankonvexen <a href="Sammellinse" title="Sammellinse">Sammellinse</a> und erlaubt die Pupillenabbildung (reelles Bild im Brennpunkt der Linse, dadurch Möglichkeit eines <a href="Strichplatte" class="mw-redirect" title="Strichplatte">Fadenkreuzes</a>). Im Gegensatz zum Galilei-Okular ist das Bild um 180° gedreht, steht also auf dem Kopf und ist seitenverkehrt.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mehrlinsige_Okulare">Mehrlinsige Okulare</h3></div>

<ul><li><div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Huygens-Okular" title="Huygens-Okular">Huygens-Okular</a></i></div><a href="Christiaan_Huygens" title="Christiaan Huygens">Huygens</a> hat um 1670 durch Berechnungen bewiesen, dass sich die Farbfehler (<a href="Chromatische_Aberration" title="Chromatische Aberration">chromatische Aberration</a>) im achsnahen Bereich deutlich verringern lassen, wenn man die einfache Okularlinse durch ein System zweier plankonvexer Linsen im geeigneten Abstand ersetzt. Dieser Okulartyp findet immer noch Verwendung in preisgünstigen Geräten.</li></ul>

<ul><li><div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Mittenzwey-Okular" title="Mittenzwey-Okular">Mittenzwey-Okular</a></i></div> Das Okulardesign von Moritz Mittenzwey aus dem 18. Jahrhundert ähnelt dem Huygens-Okular, hat aber statt der Planlinsen zwei Menisken. Dadurch vergrößert sich das Gesichtsfeld auf bis zu 50°.</li></ul>

<ul><li><div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Ramsden-Okular" title="Ramsden-Okular">Ramsden-Okular</a></i></div>Das Ramsden-Okular wurde von <a href="Jesse_Ramsden" title="Jesse Ramsden">Jesse Ramsden</a> (1735–1800) entwickelt, wahrscheinlich ohne Kenntnisse des Huygens-Okulars. Wie dieses hat es zwei plankonvexe Linsen, doch ist die erste Linse umgedreht, sie zeigt mit ihrer planen Seite zum <a href="Objektiv_(Optik)" title="Objektiv (Optik)">Objektiv</a>. Das Okular hat ähnliche Eigenschaften wie das Huygens-Okular, allerdings liegt eine <a href="Zwischenbild" title="Zwischenbild">Zwischenbildfläche</a> auf der Planseite der ersten Linse, so dass sich für ein <a href="Fadenkreuzokular" title="Fadenkreuzokular">Fadenkreuzokular</a> Strichmarken für Messzwecke einsetzen lassen. Die Austrittspupille liegt auf der Planseite der Augenlinse, weshalb das Gesichtsfeld nicht vollständig zu überblicken ist. Durch Zusammenrücken der Linsen kann man das ändern, wobei aber die <a href="Achromatismus" title="Achromatismus">Achromasiebedingung</a> nicht mehr erfüllt ist. Abhilfe bietet das <a href="#Kellner-_und_monozentrische_Okulare">Kellner-Okular</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kellner-_und_monozentrische_Okulare">Kellner- und monozentrische Okulare</h3></div>

<ul><li><b>Kellner-Okular</b><br>Das Ramsden-Okular wurde 1847 durch <a href="Carl_Kellner_(Optiker)" title="Carl Kellner (Optiker)">Carl Kellner</a> dadurch verbessert, dass er die augenseitige Linse durch ein verkittetes Linsenpaar (<a href="Achromat" title="Achromat">Achromat</a>) zur Farbkorrektur ersetzte. Die <a href="Feldlinse" title="Feldlinse">Feldlinse</a> blieb eine einfache, bikonvexe Sammellinse. Die Linsenkombination verringerte neben den Farbrändern die bei den damaligen <a href="Mikroskop" title="Mikroskop">Mikroskopen</a> normalen Verzerrungen. In der <a href="Amateurastronomie" title="Amateurastronomie">Amateurastronomie</a> gehörte das kostengünstige Okular bis in die 1970er-Jahre zur Grundausrüstung einfacher Fernrohre und auch heute in Kartonbausätzen.</li></ul>

<ul><li><b>Monozentrisches Okular</b><br>Das Monozentrische Okular wurde von <a href="CA_Steinheil_%26_S%C3%B6hne" class="mw-redirect" title="CA Steinheil &amp; Söhne">Steinheil</a> etwa um 1880 erfunden. Es besteht aus einer symmetrischen bikonvexen Barium-<a href="Kronglas" title="Kronglas">Kronglaslinse</a>, die von zwei Flintglasmenisken eingeschlossen wird. Wie beim Steinheil-<a href="Aplanat" title="Aplanat">Aplanat</a> haben die Linsenoberflächen einen gemeinsamen Mittelpunkt. Hier wird der Farbfehler vollständig berichtigt. Da die Linsen verkittet sind, ist dieses Okular sehr Streulicht- und reflexarm. Der Augenabstand liegt bei dem 0,85-fachen der <a href="Brennweite" title="Brennweite">Brennweite</a>, das scheinbare Sichtfeld bei 28°. Für lichtstarke Teleskope ist es ungeeignet.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Orthoskopische_Okulare">Orthoskopische Okulare</h3></div>
<p><span id="Orthoskopisches_Okular"></span>
<a href="Orthoskopisch" title="Orthoskopisch">Orthoskopisch</a> bedeutet „richtig sehend“. Der Begriff wird für Okulare verwendet, die geringere Bildfehler haben als einfachere Varianten. Auch Carl Kellner nannte seine heute nach ihm benannte Neuentwicklung „orthoskopisches Okular“<sup id="cite_ref-ocular_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-ocular-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Es wird nach heutigem Sprachgebrauch aber nicht mehr so bezeichnet<sup id="cite_ref-Hecht_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-Hecht-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Riesenberg_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-Riesenberg-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>.
</p>

<ul><li><b>Orthoskopisches Okular nach <a href="Ernst_Abbe" title="Ernst Abbe">Ernst Abbe</a></b><br>Dieses Okular besteht aus einer <a href="Blende_(Optik)#Feldblende" title="Blende (Optik)">Feldblende</a>, einer verkitteten Dreiergruppe und einer plankonvexen Linse. Das Okular korrigiert sehr gut durch die vier Glas-Luft-Flächen. Die Dreiergruppe besteht aus einer bikonkaven Linse, die von zwei bikonvexen Linsen eingeschlossen wird. Dieses Okular gilt als Standard für astronomische Beobachtungen.</li></ul>

<ul><li><b>Orthoskopisches Okular nach Albert König</b><br>Es besteht ebenfalls aus einer Feldblende und einer plankonvexen Linse auf der Augenseite. Die verkittete Zweiergruppe besteht aus einer plankonkaven und einer bikonvexen Linse. Die Bauweise spart eine Linse ein, verlangt aber hochwertigere Gläser. Ansonsten sind die Eigenschaften vergleichbar mit denen der Konstruktion nach Abbe.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Plössl-_und_Erfle-Okulare,_sowie_Ableitungen_davon"><span id="Pl.C3.B6ssl-_und_Erfle-Okulare.2C_sowie_Ableitungen_davon"></span>Plössl- und Erfle-Okulare, sowie Ableitungen davon</h3></div>

<ul><li><div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Pl%C3%B6ssl-Okular" title="Plössl-Okular">Plössl-Okular</a></i></div> Das von <a href="Simon_Pl%C3%B6%C3%9Fl" title="Simon Plößl">Simon Plößl</a> erfundene Plössl-Okular besteht aus zwei gegeneinander gerichteten <a href="Achromat" title="Achromat">Achromaten</a>, also zwei verkitteten Zweiergruppen zur Farbkorrektur. Die Farbfehler sind vollständig korrigiert. Die Leistung ist vergleichbar mit der des orthoskopischen Okulars nach Abbe, während die Kosten niedriger sein können. Heutzutage sind die meisten Okulare von dieser Bauart.</li></ul>

<ul><li><div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Erfle-Okular" title="Erfle-Okular">Erfle-Okular</a></i></div>Die vom deutschen Optiker <a href="Heinrich_Erfle" title="Heinrich Erfle">Heinrich Erfle</a> erfundenen Erfle-Okulare bestehen aus drei Linsengruppen. Insbesondere ist zwischen zwei gegenüber liegenden <a href="Achromat" title="Achromat">Doubletts</a> eine <a href="Sammellinse" title="Sammellinse">Sammellinse</a> eingefügt. Es erscheint damit als eine Erweiterung des <a href="Pl%C3%B6ssl-Okular" title="Plössl-Okular">Plössl-Okulars</a> um eine weitere Linse. Das „Erfle“ gibt typischerweise ein <a href="Scheinbare_Gr%C3%B6%C3%9Fe" title="Scheinbare Größe">scheinbares Gesichtsfeld</a> von bis zu 68° und war damit das erste echte Weitwinkel-Okular. Erste Anwendungen fand es in <a href="Feldstecher" class="mw-redirect" title="Feldstecher">Feldstechern</a> und <a href="Periskop" title="Periskop">Periskopen</a>. Das Erfle wird in der Ausführung als Fünflinser oft als <i>Superplössl</i> oder <i>Ultima</i> bezeichnet.</li></ul>
<dl><dd>Erfle-Okulare neigen am Rand des Gesichtsfeldes zu <a href="Abbildungsfehler#Astigmatismus" title="Abbildungsfehler">Astigmatismus</a>, einer ellipsenförmigen Verzerrungen von Lichtquellen. Außerdem kommen leicht interne <a href="Reflexion_(Physik)" title="Reflexion (Physik)">Reflexionen</a> vor („Geisterbilder“). Dies macht Erfle-Okulare für die Beobachtung heller Objekte, z.&nbsp;B. von <a href="Planeten" class="mw-redirect" title="Planeten">Planeten</a>, in der <a href="Beobachtende_Astronomie" title="Beobachtende Astronomie">beobachtenden Astronomie</a> weniger geeignet. Sie eignen sich hingegen gut für lichtschwache, ausgedehntere Objekte wie <a href="Offener_Sternhaufen" title="Offener Sternhaufen">offene Sternhaufen</a> und <a href="Reflexionsnebel" title="Reflexionsnebel">Reflexionsnebel</a>.</dd></dl>
<dl><dd>Erfle-Okulare sind vergleichsweise günstig herzustellen. Sie werden daher noch heute für die <a href="Amateur-Astronomie" class="mw-redirect" title="Amateur-Astronomie">Amateur-Astronomie</a> oder Weitwinkel-Ferngläser produziert.</dd></dl>
<ul><li>Das <i>Panoptic</i>-Okular ist eine sechslinsige Weiterentwicklung des Erfle-Okulars die Horst Köhler im Jahr 1955 für Zeiss entwickelte. Dabei ersetzte er die zentrale Sammellinse durch ein Paar von asymmetrischen Sammellinsen, deren stark gekrümmte Seiten sich berühren.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>

<ul><li>In einem weiteren sechslinsigen Design wird das Plössl-Design um eine verkittete Augengruppe erweitert. Die letzte Gruppe besteht aus einer plankonvexen und einer plankonkaven Linse, wobei letztere nur eine ganz schwache <a href="Brechkraft" class="mw-redirect" title="Brechkraft">Brechkraft</a> aufweist.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nagler-Okular">Nagler-Okular</h3></div>


<dl><dd>Das Nagler-Okular besteht aus 3 verkitteten Zweiergruppen und einer Plankonvexlinse. Die Nagler-Okulare werden als Weitwinkelokulare mit 82° scheinbarem Gesichtsfeld gebaut. Hohe Bildgüten werden nur mit Varianten mit <a href="Asph%C3%A4risch" class="mw-redirect" title="Asphärisch">asphärischer</a> Fläche oder einer zusätzlichen 8. Linse erreicht. Diese Okulare sind auch an sehr lichtstarken Teleskopen einzusetzen.</dd></dl>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zoom-Okulare">Zoom-Okulare</h3></div>
<dl><dd>Zoom-Okulare bilden aufgrund ihrer variablen Brennweite nicht so gut ab wie Okulare mit fester Brennweite. Das liegt daran, dass Abbildungsfehler erzeugende und korrigierende Linsen nur bei bestimmten Abständen voneinander optimal zusammenarbeiten. Bei variablen Brennweiten sind jedoch auch die Abstände der Linsen – und somit die Effektivität der Fehlerkorrektur – variabel. Für die Astronomie angebotene Zoomokulare haben einen Zoomfaktor bis zu 3, man hat also bei minimaler Brennweite die dreifache Vergrößerung gegenüber der maximalen.</dd></dl>
<dl><dd>Auch weisen die meisten Zoom-Okulare ein recht kleines Gesichtsfeld auf, welches mit sinkender Brennweite, also wachsender Vergrößerung, allmählich steigt. Ein weiterer Nachteil ist die fehlende Homofokalität, man muss deshalb nach Veränderung der Brennweite die Schärfe neu einstellen.</dd></dl>
<dl><dd>Außerdem gibt es noch Typen mit <a href="Asph%C3%A4rische_Linse" title="Asphärische Linse">asphärischen</a> Flächen. Diese sind teurer in der Herstellung.</dd></dl>
<div style="clear:both;"></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weitere_Linsenelemente">Weitere Linsenelemente</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Barlowlinse">Barlowlinse</h3></div>

<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Barlowlinse" title="Barlowlinse">Barlowlinse</a></i></div>
<p>Die Barlowlinse wird zwischen Okularauszug und Okular montiert und verlängert die Brennweite des Objektivs. Das kommt im Hinblick auf die Vergrößerung und Austrittspupille einer Verkürzung der Okularbrennweite gleich, im Hinblick auf den Augenabstand allerdings nicht.
</p>
<div style="clear:both;"></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Shapleylinse">Shapleylinse</h3></div>

<p>Die Shapleylinse ist das Gegenteil der Barlowlinse: sie verkürzt die Brennweite des Objektivs. <i>Siehe: <a href="Barlowlinse" title="Barlowlinse">Barlowlinse</a></i>
</p>
<div style="clear:both;"></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bildfeldebnungslinse">Bildfeldebnungslinse</h3></div>

<p>Sie wird auch <i>Flattener</i> genannt und ist eine Linse, hauptsächlich für die Astrofotografie eingesetzt wird. Sie ebnet bei <a href="Fernrohr" title="Fernrohr">Fernrohren</a> das Bildfeld, welches normalerweise leicht gekrümmt ist. Durch diese Krümmung werden Sterne zum Rand hin immer unschärfer abgebildet. Der Flattener beseitigt diese Unschärfe; er selbst hat keine vergrößernde oder verkleinernde Wirkung, sondern er korrigiert das Bildfeld lediglich. Der Abstand zur Film- oder Sensorebene der Kamera ist allerdings vorgegeben und wird mit Zwischenringen erzeugt.
</p>
<div style="clear:both;"></div>

<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Komakorrektor">Komakorrektor</h3></div>
<p>Der <b>Komakorrektor</b> ist wie der Flattener (Bildfeldebnungslinse) eine Korrekturlinse, jedoch speziell für <a href="Newton-Teleskop" class="mw-redirect" title="Newton-Teleskop">Newton-Teleskope</a>. Er korrigiert bei <a href="Parabolspiegel" title="Parabolspiegel">Parabolspiegeln</a> den <a href="Abbildungsfehler#Koma" title="Abbildungsfehler">Abbildungsfehler Koma</a>, der abseits der <a href="Optische_Achse_(Optik)" title="Optische Achse (Optik)">optischen Achse</a> auftritt und wie der Schweif eines <a href="Komet" title="Komet">Kometen</a> aussieht (daher der Name). Es gibt K. mit und ohne Brennweitenverlängerung, je nach Bauart.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Binokular-Ansatz">Binokular-Ansatz</h3></div>


<p>Ein <b>Binokular-Ansatz</b> ist ein Strahlenteiler für beidäugiges Betrachten eines Objektes. An seinem hinteren Ende werden zwei identische Okulare eingesetzt. Binokulares Sehen bietet Vorteile; Insbesondere bei Mond und Planeten ermöglicht die Beobachtung mit beiden Augen das Erkennen von mehr Details. Die entspannte Beobachtung verhindert außerdem Ermüdungserscheinungen. Durch das erhöhte Gewicht gerät das Instrument jedoch leichter ins Schwingen, außerdem muss jedes Okular, mit dem beobachtet werden soll, doppelt angeschafft werden. Die eingebaute Barlowlinse verringert zwar den <a href="Backfokus_(Astronomie)" title="Backfokus (Astronomie)">Backfokus</a>, kann ihn aber nicht gänzlich ausgleichen, so dass ein B. nicht für jedes Teleskop bzw. jedes Okular geeignet ist. Durch die zusätzlichen optischen Elemente gehen außerdem sowohl Bildhelligkeit als auch Bildqualität zurück.
</p>
<div style="clear:both;"></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Eyepieces?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Okular</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Okular" class="extiw external" title="wikt:Okular">Wiktionary: Okular</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.sternfreunde-muenster.de/orechner.php">Okularrechner/Teleskoprechner: Berechnung von Vergrößerung, Gesichtsfeld und Austrittspupille mit grafischer Ausgabe (JavaScript erforderlich).</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-ocular-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-ocular_1-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Carl Kellner: <cite style="font-style:italic">Das orthoskopische Ocular, eine neu erfundene achromatische Linsenkombination, welche dem astronomischen Fernrohr, mit Einschluss des dialytischn Rohrs, und dem Mikroskop, bei einem sehr großen Gesichtsfeld, ein vollkommen ungekrümmtes, perspektivisch richtiges, seiner ganzen Ausdehnung nach scharfes Bild ertheilt, so wie auch den blauen Rand des Gesichtsraumes aufhebt.</cite> Friedrich Vieweg und Sohn, Braunschweig 1849 (Zwei Exemplare sind bei Google Books online verfügbar: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=Io05AAAAcAAJ&amp;printsec=frontcover&amp;dq=das+orthoskopische+ocular+carl+kellner&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwi-qqnS_urfAhUBoSwKHbdrB98Q6AEIKDAA#v=onepage&amp;q=das%20orthoskopische%20ocular%20carl%20kellner&amp;f=false">eins</a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=fp1SAAAAcAAJ&amp;pg=PP7&amp;dq=das+orthoskopische+ocular+carl+kellner&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwi-qqnS_urfAhUBoSwKHbdrB98Q6AEILjAB#v=onepage&amp;q=das%20orthoskopische%20ocular%20carl%20kellner&amp;f=false">zwei</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Okular&amp;rft.au=Carl+Kellner&amp;rft.btitle=Das+orthoskopische+Ocular%2C+eine+neu+erfundene+achromatische+Linsenkombination%2C+welche+dem+astronomischen+Fernrohr%2C+mit+Einschluss+des+dialytischn+Rohrs%2C+und+dem+Mikroskop%2C+bei+einem+sehr+gro%C3%9Fen+Gesichtsfeld%2C+ein+vollkommen+ungekr%C3%BCmmtes%2C+perspektivisch+richtiges%2C+seiner+ganzen+Ausdehnung+nach+scharfes+Bild+ertheilt%2C+so+wie+auch+den+blauen+Rand+des+Gesichtsraumes+aufhebt.&amp;rft.date=1849&amp;rft.genre=book&amp;rft.place=Braunschweig&amp;rft.pub=Friedrich+Vieweg+und+Sohn" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-Hecht-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Hecht_2-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Eugene_Hecht" title="Eugene Hecht">Eugene Hecht</a>: <cite style="font-style:italic">Optik</cite>. 5. Auflage. Oldenbourg, München 2009, ISBN 978-3-486-58861-3, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>350–351</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Okular&amp;rft.au=Eugene+Hecht&amp;rft.btitle=Optik&amp;rft.date=2009&amp;rft.edition=5.+Auflage&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783486588613&amp;rft.pages=350-351&amp;rft.place=M%C3%BCnchen&amp;rft.pub=Oldenbourg" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-Riesenberg-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Riesenberg_3-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Horst Riesenberg: <cite style="font-style:italic">Optisches System des Mikroskops</cite>. In: Horst Riesenberg (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Handbuch der Mikroskopie</cite>. 3. Auflage. VEB Verlag Technik, Berlin 1988, ISBN 3-341-00283-9, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>100–101</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Okular&amp;rft.atitle=Optisches+System+des+Mikroskops&amp;rft.au=Horst+Riesenberg&amp;rft.btitle=Handbuch+der+Mikroskopie&amp;rft.date=1988&amp;rft.edition=3.&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3341002839&amp;rft.pages=100-101&amp;rft.place=Berlin&amp;rft.pub=VEB+Verlag+Technik" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Bruce MacEvoy: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.handprint.com/ASTRO/ae5.html"><i>Astronomical Optics, Part 5: Eyepiece Designs.</i></a> 2013,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 3.&nbsp;Juni 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AOkular&amp;rft.title=Astronomical+Optics%2C+Part+5%3A+Eyepiece+Designs&amp;rft.description=Astronomical+Optics%2C+Part+5%3A+Eyepiece+Designs&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.handprint.com%2FASTRO%2Fae5.html&amp;rft.creator=Bruce+MacEvoy&amp;rft.date=2013">&nbsp;</span></span>
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